Pferdedecken mit Abschwitzfunktion

Wasserdichte Pferdedecken mit Abschwitzfunktion

Entscheidend für die Abschwitzfunktion einer Pferdedecke ist ein vorhandenes Temperaturgefälle. Hochwertige Regendecken sind gleichzeitig wasserdicht und atmungsaktiv – auch mit Abschwitzeffekt. Das erreicht man dadurch, daß unterhalb des Deckmaterials eine sogenannte semipermeable Beschichtung aufgebracht wird, die verhindet daß Wassertropfen von außen nach innen eindringen, gleichzeitig aber in der Lage ist Wasserdampf (= Körperfeuchtigkeit, die verdunstet) durchzulassen.

Leider hat die Physik einige Grenzen gesetzt, die die Funktionsfähigkeit der atmungsaktiven Schichten beeinflusst. Am besten funktionert es, wenn das Pferd warm (nach dem Training) und die Außenluft trocken und kalt ist. Bei ungünstigen Wetterbedingung wie z.B. an warmen Tagen bei Regen und / oder Nebel kann dieser Effekt nicht so gut funktionieren, weil die Luft ja bereits mit Wasserdampf gesättigt ist und dadurch nur langsam Dampf  (= Körperfeuchtigkeit) aufnehmen kann. Auch durch das geringere Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außentemperatur kann der Abschwitzeffekt der Pferdedecke verlangsamt werden.

Besonderheiten bei den fedimax Pferdedecken mit Abschwitzeffekt:

Eine Sonderstellung nimmt das Cool-Dry-Polyester Innenfutter ein. Die Pferdedecken aus diesem Pferdedecken Sortiment, die mit diesem Innenfutter ausgestattet sind, haben im Bereich von Brust und Buggelenk ein glattes fellpolierendes Futter und das Cool-Dry-Polyester Fleece nur im Rumpfbereich. Dieses Cool-Dry-Polyester Futter ist nicht mit herkömmlichem Fleecefutter vergleichbar. Es ist wesentlich dünner, weicher und unserer Erfahrung nach hinsichtlich Feuchtigkeitstransport am optimalsten für eine Outdoordecke mit Abschwitzeffekt geeignet.

Noch eine kleine Erläuterung zu Begriffen, die im Zusammenhang mit Pferdedecken auch oft verwechselt oder durcheinandergeworfen werden:

Atmungsaktivität:

Was bedeutet es, wenn man sagt ein Stoff ist atmungsaktiv?

Hier die Definition aus Wikipedia:

„Als Funktionstextilien, auch Klimastoffe, atmungsaktive Stoffe oder Funktionswäsche, bezeichnet man Textilien, die nach physiologischen Gesichtspunkten aufgebaut sind und insbesondere den Körper vor Feuchtigkeit schützen sollen. Im Idealfall lassen sie weder Wasser noch Wind von außen eindringen, ermöglichen aber das Entweichen von Wasserdampf (Schweiß) durch Permeation von innen nach außen. Man unterscheidet Membranen und Laminate, Stoffe mit mikroporöser Beschichtung, Beschichtungen ohne Mikroporen, Microfasergewebe und hydrophobe Gewebe, die durch Ausrüstung zusätzlich angepasst werden können.

Die Atmungsaktivität wird allerdings oft übertrieben. Durch 1 m² Membran können 30 bis 300 g Dampf pro Stunde entweichen. Bei extremer Belastung sondert der Körper die zehnfache Menge ab, bis zu zwei Liter Schweiß pro Stunde. Bei feucht-warmem Wetter mit Temperaturen oberhalb von 15°C funktionieren Klimamembranen sehr eingeschränkt.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Funktionstextil (Wikipedia)

Wasserdampfdurchlässigkeit:

„Wasserdampfdurchlässigkeit oder Wasserdampfdiffusionsfähigkeit bezeichnet die Durchlässigkeit von Wasserdampf einer Beschichtung oder eines Anstriches (z.B. umgangssprachlich das „Atmen einer Wand“). Je höher die Wasserdampfdurchlässigkeit einer Farbe beispielsweise, umso besser kann die Wand Feuchtigkeit nach außen transportieren bzw. wieder nach innen abgeben. Dies kann in Verbindung mit dem richtigen Lüften des Raumes Schimmelbildung vorgreifen.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserdampfdurchl%C3%A4ssigkeit (Wikipedia)